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Ist so entspannt? Ist das auch deine Wohlfühlhaltung?

Probiere folgendes aus: Lehne Dich an eine Wand, lege ein Bein über das andere und spüre Deine Hüfte. Wie lange kannst Du ganz entspannt so stehen?

Vermutlich nicht lange.

Über das Akupunkturtor „Sprudelnde Quelle“ (Nierenmeridian) leiten wir über die Füße energetisch aus. Stehen wir nur auf einem Bein, leiten wir nur zur Hälfte aus mit dem Ergebnis: Wir fühlen uns unruhig, sind öfter krank, fühlen uns emotional unausgeglichen. Wohlfühlen ist anders.

Zum Beispiel durch Unterricht in der F. M. Alexandertechnik http://dau-rieck.de/alexandertechnik-in-bonn/

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Innehalten mit dem inneren Stoppschild

Wenn einfach alles gerade zu viel ist, wenn die quälenden Gedanken nicht aufhören. Nicht jeder Gedanke ist hilfreich. Wir haben – so das Ergebnis einer Studie – täglich mehr als 50 000 Gedanken. Davon sind die meisten sogenannter „Gedankenmüll.“

Und wenn Du von Deinem „Müll“ nicht loslassen kannst, bist  Du nichts anderes als ein „Messie“, abgeleitet vom englischen mess „Unordnung, Durcheinander“. So bezeichnet man Menschen, die sich von nichts trennen können und daher alles in ihrer Wohnung horten.

Dann stelle Dir vor Deinem inneren Auge ein Stoppschild vor.

In dieser kurzen (oder langen) Pause lasse los. Sei absichtslos, in dem Du einmal mehr nicht an Deinen Gedanken anhaftest, wenngleich dies auch alles andere als leicht ist und daher der regelmäßigen Übung bedarf. Lasse die Gedanken ziehen wie Wolken am Himmel . Spüre Dich, sei absichtslos, atme immer durch die Nase in den Unterbauch ein und durch die Nase wieder aus (postnatale Atmung).

Du wirst feststellen, wenn Du von Deinen (quälenden) Gedanken ablässt, sich auch Deine Konzentration wieder einstellt.

F.M. Alexander (1869-1955), Schauspieler mit Stimmproblemen und Begründer der Alexandertechnik, konnte sich selbst und anderen nur über das Erlernen des Innehaltens helfen, aus alten Mustern herauszukommen.

 

Sind hochsensible Menschen unpraktisch?

Grundsätzlich ist diese Frage weder mit „ja“ noch mit „nein“ zu beantworten. In der Regel ist es so, dass hochsensible Menschen zwar mit mehr Begabungen und einer höheren Intelligenz (Ausnahmen bestätigen indes die Regel) ausgestattet sind als weniger sensible Menschen, ob sie diese jedoch während ihrer Lebenszeit zur Entfaltung bringen, hängt von vielen Umständen ab. Unter allen Genies, die uns heutzutage bekannt sind, ob aus Kunsthandwerk, Kunst, Musik oder Wissenschaft, finden wir Hinweise auf Hochsensibilität. Sie waren nachweislich keine Teamplayer. Sondern gehörten zu jenen, die, wenn sie mit anderen Menschen arbeiteten, bestimmte Aufgaben delegierten, während sie es waren, die das große Ganze zusammenfügten. Energetisch gesehen sind Hochsensible mit einer höheren positiven Lebensenergie ausgestattet als weniger Sensible. Wenn sie jedoch mit weniger sensiblen Menschen zusammenkommen passiert etwas, was wir im Lotus Qi Gong als „kosmische Konstante“ bezeichnen. Die positive Lebensenergie fließt stets vom höheren Niveau zum niedrigeren Niveau, während die negative Energie stets vom niedrigeren Niveau zum höheren Niveau fließt.

Wie Bewegung heilt durch die Arbeit der Faszien

Faszien sind ein Ganzkörpernetzwerk – wie das Weiße einer Orange. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die tragende Säule im Körper nicht mehr die Wirbelsäule ist. Es sind die Faszien, die den Körper stützen. Bei ausreichender Bewegung und genügend Wasseraufnahme fühlen wir uns wohl im Körper. Bewegungs- und Wassermangel, sowie ein schlechter Körpergebrauch hingegen bewirken, dass die Faszien verkleben. Dadurch verlieren sie ihre Gleitfähigkeit und klemmen Muskeln und Nerven ein – wir haben Schmerzen. Faszien sind ein unterschätztes Wahrnehmungsorgan, denn lange wurden sie nur als „Füllmaterial“ betrachtet.

In ihnen befinden sich jedoch mehr Schmerzrezeptoren als in den Muskeln. Sich wohl dosiert zu bewegen und zu dehnen hilft, das Gewebe wieder zu entspannen. Dabei wird Gewebewasser ausgetauscht und Entzündungsstoffe ausgeschwemmt.
So reinigen sich die Zellen und es geschieht Heilung.

Vorbeugend und lindernd wirken Methoden wie die Alexandertechnik, Qi Gong und Yoga.

Radeln macht in richtiger Haltung Spaß

Bei einem Hollandfahrrad den Lenker hochstellen, so dass Du aufrecht sitzen kannst. Lasse den Nacken beim Fahren locker und den Rücken lang. Wenn Du im Rücken bleibst,vermeidest Du ein Abknicken der Handgelenke. Den Sattel so einstellen, dass die Ferse auf dem unten befindlichen Pedal ruht und das Knie dann fast gestreckt ist. Du berührst nur noch mit den Zehenspitzen gerade eben den Boden.

Gerne kannst Du Dein Rad zu einer Alexandertechnik Stunde bei mir mitbringen und wir schauen, wie ich Dir noch weiter helfen kann.


Türrahmenübung 1. Teil

– Schulung unserer Achtsamkeit durch die Alexandertechnik –

Bei der Türrahmenübung stehst Du etwa eine halbe Fußlänge vom Türrahmen entfernt (je nach Breite des Türrahmens). Hebe zuerst die rechte Hand, danach die linke und fasse in den Türrahmen. Die Schultern bleiben zurück und sind locker. Ebenso die Ellenbogen. Nun gib Dir gedanklich Deine Anweisungen (Alexandertechnik). Lasse auch die Knie nach vorne gehen und die Ellenbogen nach hinten und außen. Du verlagerst Dein Gewicht nach hinten und beugst die Knie. Dabei gibst Du Dir weiter Deine Anweisungen. Achte darauf, dass sich die Knie genau über den großen Zehen befinden und nicht darüber hinaus. Beobachte Deine Atmung. Spüre in Deinen Körper hinein. Wo zieht es? Wo wird es warm? Wo fällt das Gewicht hin? Als AnfängerIn beende nach etwa 2 bis 3 Minuten die Übung. Übe regelmäßig und steigere langsam Deine Übungszeit.

Einzelunterricht in der Alexandertechnik findet nach telefonischer Vereinbarung unter 0176 – 39 66 18 02 im Albert-Schweitzer Haus Bonn, Beethovenallee 16, 53173 Bonn statt.
Weitere Infos finden Sie hier.


 „Du bist so kompliziert!“

Viele Hochsensible haben diesen Ausspruch schon einmal gehört. Wenn wir längere Zeit eng mit Menschen zusammen sind, nehmen wir viele Fremdenergien auf und unsere (Gehirn-) Zellen „verstopfen“. Mit der Folge, dass wir nicht mehr klar denken können.

Ein Beispiel: Du hast Gäste, denen Du nach dem Essen von Deinem  letzten Urlaub berichten möchtest. Du zeigst ihnen die Urlaubsfotos auf dem Laptop. Die Mouse ist rechts vom Laptop, Du stehst links davon. Immer wieder greifst Du über die Tastatur zur Mouse. Der Gedanke, die Mouse zur linken Seite zu nehmen will Dir einfach nicht  kommen. Ein freundliches „Mach es doch so“, einer Freundin bringt Dich wieder auf den rechten Weg. Dann merkst Du  auch, dass es Zeit ist, bald eine Qi Gong-, Alexandertechnik- oder Yoga-Übung zu machen. So können Deine Zellen wieder gereinigt werden.

 

Die Alexandertechnik-Ruhestellung

Wähle eine Unterlage, die nicht zu weich ist und suche 3-4 dünne Taschenbücher heraus. Der Raum sollte gut belüftet, warm und ruhig sein. Lege Dich in die Rückenlage. Mit einer Hand hebe den Kopf und schiebe die Bücher darunter. Deine Hände legst Du auf den Bauch unterhalb des Bauchnabels. Die Fingerspitzen berühren sich nicht. Falls Deine Hände vom Bauch wegrutschen sollten, so lege sie neben Deinem Körper ab. Die Beine beschreiben aufgestellt ein gleichschenkliges Dreieck. Sobald Du Dich auf dem Boden „eingerichtet“ hast, bleibe 15 bis 20 Minuten mit geöffneten Augen ruhig liegen. Wenn Du magst und sofern vorhanden, lausche meditativen Klängen.

Beginne nachzuspüren, wie Du auf dem Boden liegst. Wo fühlt es sich angenehm, wo fühlt es sich unangenehm an? Wo fällt Dein Gewicht (Auflagepunkte) hin? Beobachte Deine Atmung, wie sie kommt und wieder geht.

Gib Dir im Stillen die Anweisung:„Ich lasse meinen Hals und Nacken locker.“ Wenn Dir die Augen zufallen während der Übung, so ist das ganz ok.

Das Liegen auf den Büchern bewirkt, dass die verkürzte Nackenmuskulatur sich lösen und somit längen kann. Dadurch kann auch der Rücken länger werden. Die Schwerkraft hilft zudem, den Rücken auf dem Boden mehr zu weiten. Dein ganzer Körper erhält mehr Raum. Vielleicht kannst Du am Ende der Übung beobachten, dass die Atmung sich  vertieft hat.

 

Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe gern auf morgen…

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Uups, ja wir Hochsensible sollten lernen, unsere Grenzen zu respektieren und Dinge auf morgen verschieben. Dies bedeutet, dass wir Aufgaben gelassen und konzentriert angehen. Nicht zwanghaft und unter innerem Druck. Bin ich im „Flow“ – in der Alexandertechnik „Innehalten“ genannt – spüre ich, was mir jetzt gerade gut tut. Egal, was der innere Kritiker oder andere Menschen um mich herum denken.Praktisch kann das so aussehen: Ich habe heute auf meiner To-do-Liste noch „Rechnungen schreiben“ zu stehen. In dem Moment, indem ich die Liste lese, fühle ich mich sehr müde. Möchte lieber entspannen. Also setze ich „Rechnungen schreiben“ als erstes auf meine To-do-Liste für morgen. Dann werde ich ausgeruht sein und diese Aufgabe mit Leichtigkeit erledigen können. Als für mich der Spruch im Original noch galt, habe ich Rechnungen noch bis spätabends geschrieben. Ich kämpfte gegen die bleierne Müdigkeit an, nur um diesen To-do Posten heute noch  unbedingt zu erfüllen. Mit dem Ergebnis, dass die Rechnungen fehlerhaft waren und ich erneut mit meiner Arbeit beginnen musste. Wenn wir Dinge zwanghaft und unter innerem Druck tun, dann sind wir schon krank.

Deshalb: Öfter einmal tief atmen, in sich hineinspüren. Mindestens einmal am Tag die Alexandertechnik-Ruhestellung machen. Qi Gong und Meditation täglich praktizieren. All dies hilft, auf  den  „Arzt in uns“ zu hören.

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